Die Türkische Küche hat sich über Jahrtausende entwickelt, die von unzähligen Generationen kunstfertiger Köche veredelt und am osmanischen Hof in Istanbul zu höchster Vollkommenheit gebracht wurde.
Wie im gesamten islamischen Raum gelten auch in der Türkei für die muslimische Bevölkerung die Speisevorschriften des Islam von haram (verboten) und halal (erlaubt). Das Schächten wird beachtet.
Die türkische Küche hat eine lange Geschichte und stellt eine Weiterentwicklung der ursprünglichen nomadischen Kochtradition der Turkvölker durch Vermischung mit der indischen, persischen, islamisch-arabischen Küche sowie den Kochtraditionen der Völker des Mittelmeerraumes und des Kaukasus, wie zum Beispiel der armenischen und/oder aramäischen Küche dar.
Diese Vielfalt der Einflüsse entwickelte sich durch die Jahrhunderte besonders unter der Prägung der osmanischen Kultur und Lebensweise zur heutigen charakteristischen türkischen Küche.
Die türkische Küche bietet eine Vielzahl an Backwaren, oft noch aus dem Steinbackofen. Ob im Restaurant oder zuhause, eine Mahlzeit, zu der kein Brot gereicht wird, ist undenkbar.
Döner Kebap - Das bekannteste Kebapgericht aus der Türkei, bei dem gewürzte, gegrillte Fleischscheiben mit einem großen Messer aus einem Spieß dünn abgeschnitten werden. Ursprünglich ist es ein normales Gericht, das mit Beilagen wie Reis und Salat serviert wird. In Deutschland und dem übrigen Europa hat sich mit der Zeit eine andere Form entwickelt, das als Imbiss im Fladenbrot mit Salat und jeweiligen Saucen als Fast Food verkauft wird. In der Türkei ist diese Form, bis auf die touristischen Gebiete des Landes, wenig beliebt und wird nicht überall angeboten.
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